Narrenbund Schellau Schellbronn e.V.
Narrenbund Schellau Schellbronn e.V.

Zeitungsartikel BNN:

 

2500 Narren

beim Nachtumzug

Tausende Besucher auf Schellbronner Straßen

Neuhausen-Schellbronn. Teufel, Hexen,

Vogelscheuchen, Dämonen, Geister,

Wächter und noch viel mehr Gestalten,

zusammen 2 500 Hästräger aus

76 Narrengruppen, waren beim ersten

Faschingsumzug in diesem Jahr im

Enzkreis, beim 16. Nachtumzug in

Schellbronn dabei. Mehrere tausend

Zuschauer säumten die Straßen, als

sich der Umzug durch den Ort zog.

Die bengalischen Feuer der Teufel

und Hexen, manche zogen auch einen

Wagen mit einem echten Ofen, aus dem

hohe Flammen schlugen, mit sich,

erhellten den Neuhausener Stadtteil

Schellbronn. Der Regen hielt sich während

des Umzugs zurück. Kein Wunder,

dafür hatte die Schellau gesorgt, wie

Präsidentin Patricia Hoenke beim

Zunftmeisterempfang in der Schwarzwaldhalle

vor dem Umzug verriet: „Wir

haben mit Petrus gesprochen“.

Mit etwa 300 Personen und damit mit

der größten Mannschaft kam der

Tiefenbronner Carnevalsverein. Der

brachte die Brunnengeister, Schmellenhopfer,

Zottelböck vom Forcheneck,

Geisterjäger, Lehninger Guguge, Gemmingen

Hexen und Teufel mit und

natürlich auch Prinz Andreas den II.,

der 43. Tiefenbronner Prinz. Vor allem

an der Schwarzwaldhalle, aber auch

entlang der Strecke gab es einige bewirtschaftete

Buden, Hütten und Zelte

für die Besucher. Der Kaffee hieß an

diesem Tag Hexenschuss, den Willi mit

Birne gab’s im kleinen Gläschen und

der heiße Hexenfurz war zum Glück

nicht das, was man sich darunter vielleicht

vorstellt.

Man konnte „Zum Wilddieb“ gehen,

an den Bienenstand oder auch in die

Schwarzbrennerei des Ehepaares

Schwarz. Die Spitze des Umzugs gleich

nach dem Führungsfahrzeug waren die

Dannazäpflen aus Schielberg mit Musik.

Danach folgten die Gruppen der

Schellau. Die sollten recht schnell

wieder an der Schwarzwaldhalle sein

zum Arbeitsdienst. Die Reihenfolge des

Nachtumzuges legt wie immer Cindy

Becker fest. Sie war auch die Moderatorin

an der katholischen Kirche, wo

sie zusammen mit Fabian Ochs den Zuschauern

die Gruppen vorstellte und

erklärte. Am anderen Ende von Schellbronn

beim „Schwanen“ war Jens Machirus

der Moderator. Wie üblich lief

der Umzug von der Nagoldstraße, Hohenwarter

Straße und Unterreichenbacher

Straße zur Schwarzwaldhalle.

Die Hexen und Teufel trieben es wieder

besonders bunt. Sie hatten es vor

allem auf die jungen Mädchen am Straßenrand

abgesehen, die sie sich

schnappten. Manchen klauten sie nur

die Mützen oder einen Handschuh, andere

wurden mit Konfetti eingeseift.

Den weitesten Anreiseweg nach Schellbronn

hatten die Teufel aus Waldkirch

bei Freiburg und eines der schönsten

Häs trugen die Otterbachhexen aus der

Pfalz. Masken heißen bei den Narren

übrigens Larven und Kostüme Häs.

Die Neuhausener Hau-Hu war die

Nummer vier im Umzug mit Präsidentin

Petra Leicht und dem Prinzenpaar

Sabrina die I. und Prinz Janos der I.,

den aber alle nur Kub nennen. Gleich

dahinter marschierten die Vogelscheuchen

auch aus Neuhausen. Eine Gruppe

mit ihrem Chef Uwe Haller, die keine

eigenen Veranstaltungen haben.

Die Froschbacher Moorteufel aus

Bruchhausen waren mit ihren Larven

so richtig zum Fürchten. Aber sie

haben einen geschichtlichen Hintergrund.

Aus Kirchheim/Teck kamen die

Kloster-Deifel. Die jüngste Narrengruppe,

die Waldhufen, kommen auch

aus Schellbronn. Rotes Kopftuch, Rock

und Jacke in grünem Wollstoff, gelbe

Schürze, weiße lange Unterhose mit

Rüschen, das sind die Schleglerhexen

aus Heimsheim. Fast am Schluss waren

die „Zaunreiter“ aus Pforzheim und „D

Lumba Diera Hexen“ aus Birkenfeld.

Am 15. Februar geht es in Schellbronn

weiter mit der großen Prunksitzung in

der Schwarzwaldhalle. Heinz Richter

Veranstaltungs- kalender Kampagne 2017/18

26.01.2018

Generalprobe

 

27.01.2018

Große Prunksitzung

 

08.02.2018

Rathhaussturm Neuhausen

 

10.02.2018

Maskenball

 

13.01.2018

Kinderfasching mit Hexenverbrennung

 

14.01.2018

Geldbeutelwäsche mit Fischessen

 

Kontakt:

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